Südtirol - September 2017

Vorbemerkung

Wie an verschiedenen Stellen meines Internetauftritts bereits erwähnt, fertige ich diese in der Rubrik »Bergtouren« enthaltenen Berichte insbesondere zum Nachlesen für meine Freunde, die mich bei den einzelnen Unternehmungen begleiten, an. Ebenso verhält es sich bei diesen hier beschriebenen "Allerweltstouren" zur Klausnerhütte und der Rundwanderung auf dem Plateau im Dreieck zwischen der Puez-, der Fanes- und der Sellagruppe. Aber vielleicht kann der eine oder andere Internetleser doch ein paar in diesem Bericht enthaltene Daten und Hinweise verwerten. Ins Detail gehende Informationen zu Wanderungen, Touren, Hütten usw. müssen natürlich den zahlreichen, professionell betriebenen Internetauftritten (z.B. »alpenverein.de«, »bergfex.de«, »bergfex.at«, »bergfex.it«) entnommen werden.

Berichtsteil 1 - Anreise, Unterkunft und Klausnerhütte


Mittwoch, 20. September 2017

Wie immer vor geplanten Bergwanderungen verfolge ich zuhause in München schon seit einiger Zeit das Wettergeschehen in Südtirol. Dort soll sich das Wetter ab dem 20. September bessern. Ein Rundruf bei meinen Freunden ergibt nur zum Teil eine grundsätzliche Bereitschaft zur Mitreise; bei Andreas, Eberhard, Franz und Heiko kommen andere, feste Termine in die Quere und Sepp kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei sein. Da wir die Zeit nach dem Wandern mit Schafkopfen nutzen wollen und dieses Kartenspiel besser und schöner mit vier Spielern gelingt, bin ich froh, dass ich Werner, der eigentlich in München bleiben wollte, doch noch zum Mitfahren überreden kann. Mit Lothar, Eugen und meiner Person (Stefan) sind es dann doch die für einen ordentlichen Schafkopf erforderlichen vier.

Wieder einmal wollen wir uns im Gasthof »Zum weißen Kreuz« (ital. Albergo Croce Bianca)  in Latzfons einquartieren, denn unsere dortigen bisherigen Aufenthalte verliefen stets zu unserer vollsten Zufriedenheit. Ich frage bei Familie Obrist an, ob Zimmer frei sind und wir können gerade noch drei Zimmer reservieren lassen, denn der nahende Herbst macht Unterkünfte in Südtirol zur Mangelware. Der Ort Latzfons (ital. Lazfons)  liegt mit einer durchschnittlichen Höhe von 1160 Metern ü.d.M. südwestlich von Brixen (ital. Bressanone)  und westlich oberhalb von Klausen (ital. Chiusa)  am Südhang der Königsangerspitze. Wer mehr über unsere Unterkunft erfahren oder dort Zimmer buchen möchte, dem sei die Seite »www.gasthaus-weisses-kreuz.it« nahegelegt.

Doch nun zur Hinfahrt: Lothar kommt zu mir und es geht mit meinem Pkw weiter zu Eugen, der schon am Straßenrand auf uns wartet, sonst verhält es sich eher umgekehrt. In München-Giesing nehmen wir Werner auf und steuern gegen 11:30 Uhr die sehr dicht befahrene A8 an. Wegen einiger Baustellen gerät der Verkehr manchmal ins Stocken, doch schließlich können wir auf die A93 (Inntalautobahn) abbiegen. An der Ausfahrt "Oberaudorf" geht es ab von der A93, weil wir im Gasthaus Waller in Reisach ein deftiges Mittagessen einzunehmen gedenken. Doch wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn er hat heute einen zusätzlichen Ruhetag eingelegt und wir müssen uns bei leichtem Regen ein anderes Gasthaus suchen. Man empfiehlt uns das Gasthaus "Alpenrose" in Oberaudorf, aber heute ruht vieles, darunter auch dieser Gasthof. Also schlagen wir gleich ums Eck im Café Luckner zu und setzen die Reise nach einem kleinen, aber feinen Imbiss fort. An der Grenze zu Österreich muss ich noch schnell eine 10-Tages-Vignette besorgen, was nicht auf Anhieb gelingt. Meine Mitreisenden wissen, wovon ich rede. Auf der A12 geht es weiter bis Innsbruck und dann auf der A13 in Richtung Brenner. An der Mautstation bei Schönberg im Stubaital lösen wir für EUR 9,00 (einfache Fahrt) ein Ticket für die Benutzung der A13 (Brennerautobahn) und ziehen dann an der Mautstelle bei Sterzing (ital. Vipiteno)  ein Kärtchen für das Befahren der A22, welche an der Ausfahrt Klausen-Gröden (ital. Chiusa-Val Gardena)  verlassen wird. Hier sind dann EUR 2,80 zu bezahlen (den Mautpreis habe ich mir nicht notiert, sondern auf der Seite »autobrennero.it/de/« nachberechnet). In einigen Kurven geht es rasant den Berg hinauf in Richtung Feldthurns (ital. Velturno)  und Latzfons. Nachdem zwei meiner Mitreisenden ob der langen Fahrt auszutrocknen drohen, müssen wir - kurz vor dem Erreichen unseres Hotels - beim Gartencafé "Tonig Bar" in Feldthurns noch schnell einen Zwischenstopp einlegen.

Bild rechts:

Schafkopfen im Gasthaus "Weißes Kreuz"

Unsere Sachen sind schnell auf die Zimmer gebracht. Dann treffen wir uns in der Gaststube und spielen ein wenig Karten. Als wir mit dem Spielen aufhören, befällt mich - wie üblich - das Gefühl, wieder einmal ordentlich verloren zu haben, denn Kartenglück ist für mich beinahe ein Fremdwort. Doch an diesem Abend soll angeblich alles anders gewesen sein. Hans Obrist (links im Bild), Eigentümer und Wirt vom Hotel-Gasthof »Zum weißen Kreuz«, scheint Werner (Mitte) auch im Hinblick auf den von ihm behaupteten "gewaltigen Geldverlust" nicht gerade zu bedauern, denn sein verschmitztes Lächeln ist nicht zu verkennen. Außer seinem Zimmerschlüssel hat Werner kein Bargeld mehr in seinen Händen, während Lothar (rechts) an seinem prall gefüllten Geldsäckchen schwer zu tragen hat. Beim Frühstücken am Morgen des nächsten Tages behaupten meine drei Mitspieler doch felsenfest, ich sei der einzige Gewinner gewesen und hätte Unmengen an Euro gewonnen. Mein Geldbeutel quillt zwar über vor lauter Münzen, aber ich habe mir meinen Anfangsgeldbestand nicht gemerkt. Es könnte also doch so gewesen sein, dass ich ein wenig beim Schafkopfen gewonnen habe. Der gefühlte Gewinn war jedoch im Hinblick auf die von mir praktisch jahrelang erlittenen Verluste eher gering. Das Schlechte an meiner angeblichen Glückssträhne war insbesondere die Tatsache, dass Werner, der seiner Behauptung zufolge "einen schönen Batzen Geld" verloren hat, während dieses Kurzurlaubs keine Lust mehr zum Schafkopfen verspürte. Mit seiner hartnäckigen Weigerung, die Schafkopfkarten noch einmal in die Hand zu nehmen, hat er dann aber auch die Gelegenheit vertan, sein angeblich an mich verlorenes Geld zurückzugewinnen.

Donnerstag, 21. September 2017


Wanderung zur Klausner Hütte (1920m ü.d.M.)

Leider sind wir vier zurzeit relativ untrainiert. Deshalb muss diese kurze Bergtour heute genügen und soll helfen, unsere Kondition für die geplante morgige, etwas längere Wanderung zu verbessern. Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet gut bedient und gestärkt haben, nehmen wir in meinem Pkw Platz und fahren vom Hotel-Restaurant "Weißes Kreuz" etwa 10 Minuten hinauf zum Parkplatz Kühhof (1587m), dem Ausgangspunkt der Wanderung zur Klausner Hütte. Der Parkplatz ist schon gut zur Hälfte belegt. Wer die Bergschuhe nicht schon an seinen Füßen hat, der holt das nun nach. Gegen 09:45 Uhr geht es bei wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen auf dem zur Hütte führenden, unbefestigten Fahrweg, der für den öffentlichen Verkehr gesperrt und auf den am Wegesrand stehenden Schildern mit "Nr. 1" bezeichnet ist, leicht ansteigend zu Fuß weiter.


Bild rechts:
Etwa 10 Minuten nach unserem Abmarsch beim Parkplatz Kühhof setzen sich Lothar und Werner von Eugen und mir ab, aber nicht, weil die beiden über eine bessere Kondition als wir verfügen, vielmehr bleiben Eugen und ich immer wieder einmal stehen, um zu Fotografieren. Der Weg Nr. 1 verläuft in diesem Abschnitt immer schön abwechselnd zwischen sonnenbeschienenen Bergwiesen hindurch sowie durch lichten und dann wieder schattigen Wald.



Bild links:
Am selben Standort wie beim letzten Bild drehe ich mich um und knipse Eugen auf dem Weg zur Klausnerhütte. Die Aufnahme im Gegenlicht ist leider etwas überbelichtet und unscharf und musste nachbearbeitet werden. Irgendetwas stimmt mit meiner NIKON D5300 nicht, denn zahlreiche bei dieser Südtirolreise gemachte Aufnahmen sind unscharf geworden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass ich die Kamera beim Fotografieren so oft nicht ruhig gehalten habe.
 

Bild rechts:
Jetzt sind wir etwa ½ Stunde unterwegs und es geht immer noch auf einem sonnigen Wegabschnitt und nur leicht ansteigend hinauf zur Klausnerhütte.

Bild links:
Am Weg Nr. 1 stehen mehrere Kruzifixe und dieses hier ist meines Erachtens das schönste. Vielleicht kann man beim Bergwandern auch ein wenig nachdenken, was so alles Schreckliches auf unserer Erde passiert. Diese Kreuze bieten Gottgläubigen die Gelegenheit für ein Gebet. Im Übrigen ziehen jedes Jahr im Juni zahlreiche Gläubige im Bittgang um die Grenzen der Gemeinde von Latzfons und mit einem geschnitzten schwarzen Kreuz auch hinauf zur Wallfahrtskirche beim Latzfonser Kreuz. Die Pilger bringen dann den "schwarzen Herrgott" in seine Sommerresidenz. Um dieses hölzerne Kruzifix ranken sich viele Legenden. Früher war das Latzfonser und Klausner Gebiet immer wieder von schweren Unwettern betroffen. Im Jahr 1700 war das Wettergeschehen besonders schlimm. Nachdem die Ernte bereits zum dritten Mal vom Hagel zerstört worden war, wandten sich die verzweifelten Bauern an den Pfarrer, der ihnen von einem vernachlässigten Kruzifix erzählte. Er gab den Bauern den Rat, das Kreuz den Berg hinaufzutragen, so weit wie der Herrgott es wolle. Seitdem steht das Wetterkreuz in den Sommermonaten unter dem Ritzlar und der Kassiansspitze. Zuerst befand es sich noch im Freien, ehe man Mitte des 18. Jahrhunderts eine Kapelle baute. Jedes Jahr kamen mehr Wallfahrer, um dem "schwarzen Herrgott" zu huldigen, weswegen man um 1800 auf einer Höhe von 2305m ü.d.M. das Schutzhaus "Latzfonser Kreuz" (auch "Latzfonser-Kreuz-Hospiz" oder "Heiligkreuzhütte", ital. Rifugio Santa Croce di Lazfons) errichtete. Hier konnten sich die Pilger stärken, aber auch nächtigen. Das Kruzifix hatte die Unbilden des Wetters zu ertragen und wurde deshalb zu seinem Schutz mit einem Gemisch aus Ochsenblut und flüssigem Pech bestrichen. Daher erhielt der Herrgott auch seine schwarze Farbe (Quelle: »www.vivosuedtirol.com/urlaubsregionen/eisacktal-wipptal/klausen/schwarzer-herrgott-latzfons«)

Bild rechts:
Es ist jetzt genau 11:00 Uhr und wir kommen an einer aus Holz gefertigten Skulptur vorbei. Eugen bittet mich, ein Foto von ihm, auf welchem auch der "Adler" im Hintergrund zu sehen ist, zu machen. Ich lehne sein Ansuchen ab, denn ich kann keinen Adler sehen, den ich fotografieren könnte. Wer meine Segelseiten aufmerksam gelesen hat, weiß vielleicht, dass Eugen in Turkmenistan geboren ist und dort mögen Adler so aussehen, was ich aber eher bezweifle. Da ich kein Ornithologe bin, kann ich nicht sagen, ob die Figur eine Eule oder einen Kauz darstellt. Letzteres Federvieh passt besser zu Eugens Gemüt und ich willige ein, ein Foto zu machen, nachdem ich Eugen darüber aufzuklären versucht habe, dass es jedenfalls kein Adler ist. Der alte Kauz will mir aber nicht glauben, was an seinem süffisanten Grinsen zu erkennen ist.



Bild links:
Vier Minuten nach der letzten Fotostelle, an welcher das Bild mit Eugen und dem "Adler" gemacht wurde, liegt die Klausnerhütte, unser Tagesziel, vor uns.
 


Bild rechts:
Genau um 11:09:48 Uhr erreichen Eugen (links) und Lothar die von der Sonne beschienene Terrasse der Klausnerhütte. Sie müssen nur noch zwei Treppenstufen überwinden, dann können sie sich ein verdientes, kühles Weißbier bestellen. Im Bildhintergrund sind die ausgedehnten Almwiesen auf der Südwestflanke des Königsanger (2436m) zu sehen.



Bild links:
Werner, der schon seit Jahrzehnten Urlaub in Südtirol macht, gehört nicht nur in den Berghütten im Feldthurner Wandergebiet praktisch schon zum Inventar. Natürlich kennt er Helmuth Obrist (links im Bild), den Pächter und Wirt der Klausnerhütte, besonders gut. Auch Lothar, Eugen und ich durften den stets stimmungsgeladenen Helmuth schon mehrsmals erleben, wie er mit seiner Steirischen und mit seinen Witzen für gute Laune sorgte. Leider muss er heute für eine sehr große Anzahl von Wanderern kochen und hat nicht viel Zeit. Trotzdem stiehlt er sich für ein paar Minuten aus der Küche und begrüßt uns aufs Herzlichste.


Bild rechts:
Während viele Bergwanderer es vorziehen, nach einer kurzen Rast bei der Klausnerhütte in Richtung Latzfonser Kreuz weiterzugehen und die ganz Hartgesottenen sogar die Kassianspitze (ital. Cima di San Cassiano, 2581m ü.d.M.) am Südrand des Ostkamms der Sarntaler Alpen besteigen, ziehen wir es vor, uns auf der wunderschönen und gemütlichen Terrasse der Klausnerhütte bei dem einen oder anderen Glas Weißbier auf unsere morgige Bergtour vorzubereiten.



Bild links:
Die Sonne steht nun schon etwas mehr im Westen und das beim Fotografieren störende Gegenlicht ist einem eher seitlichen Einfall der Sonnenstrahlen gewichen. Ich tausche das Objektiv TAMRON 17-50mm gegen eines desselben Herstellers mit einer Brennweite von 70-300 mm (wer es genau wissen möchte: TAMRON SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD), damit weiter entfernte Objekte auf dem Bild deutlicher zu erkennen sind. Allerdings verstärkt sich beim starken Heranholen des Motivs die Dunstweinwirkung, was auch bei diesem Bild bemerkbar ist. Noch eine kurze Erklärung: Bei dem schnee- bzw. gletscherbedeckten Bergmassiv am linken Bildrand handelt es sich um die Marmolatagruppe (ital. Marmolada, ladinisch: Marmoleda) mit ihrer höchsten Erhebung, der Punta Penia (3343m ü.d.M.). Diesen gewaltigen Gebirgsstock werden wir morgen aus kürzerer Entfernung zu sehen bekommen. Der hoch aufragende Felsenturm etwa in der Mitte des linken Bildteils und rechts neben der Marmolatagruppe ist das zur Langkofelgruppe gehörende Langkofeleck (3081m ü.d.M.) und der am rechten Rand der Langkofelgruppe gleichmäßig schräg nach Westen abfallende Berg ist der Plattkofel (2958m ü.d.M.). Links daneben sieht man den Zahnkofel (3000m ü.d.M.). Bei den anderen, zwischen dem Langkofeleck und dem Plattkofel aufragenden Felsspitzen bin ich mir nicht sicher genug und unterlasse deshalb eine Beschreibung.
 

Bild rechts:
Obwohl diese besonders markante Bergkette sicher schon tausende Male fotografiert wurde, wäre es unverwantwortlich von mir, dieses Bild hier nicht zu zeigen, denn von der Terrasse der Klausnerhütte aus stechen die Felsgipfel der Geislergruppe geradezu ins Auge. Die höchsten Erhebungen, die Furchetta und der Sass Rigais (beide 3025m ü.d.M.), sind links der Bildmitte zu sehen. Rechts der im rechten Bildteil auf dem größeren Bild deutlich zu erkennenden, schneebedeckten Rinne (Mittagsscharte - ital. Furcela de Mesdi, 2597m ü.d.M.) ragen unter anderem die Geislserspitze (2832m ü.d.M.) und die Große Fermeda (2873m ü.d.M.) auf.


Bild links:
Wir haben wahrlich genug gerastet und heute Abend noch etwas vor. Deshalb erfolgt um 15:18 Uhr der Abmarsch von der Klausnerhütte, nicht ohne dass wir uns von Helmuth mit dem Genuss eines geistigen Getränks verabschieden (ich wieder einmal ausgenommen, weil ich das Auto vom Parkplatz Kühhof bis zu unserem Hotel in Latzfons steuern muss). Wenn ich das nächste Mal hier oben bin, werde ich nicht nur Helmuths Kochkünsten zusprechen, sondern auch den weiteren Weg bis zur Kassianspitze in Angriff nehmen. Vor einigen Jahren habe ich mich zusammen mit Lothar an der Besteigung dieses Gipfels versucht, wir mussten damals aber wegen des tiefen Schnees etwa bei der Hälfte der Strecke zwischen dem Latzfonser Kreuz und dem Gipfel der Kassianspitze abbrechen und umkehren.


Bild rechts:
Beim Hinuntergehen ergibt sich noch einmal ein toller Blick hinüber zur Sellagruppe (der horizontal verlaufende Bergstock im linken Bildteil), zur Marmolata (Bildmitte im Hintergrund) und zur Langkofelgruppe (im rechten Bildteil).



Bild links:
Es ist eine überhaupt nicht anstrengende Wanderung hinunter zum Parkplatz Kühhof. Über den schon leicht herbstlich verfärbten Almwiesen erstrahlt ein wahrlich blauer Himmel (ich habe nur gaaanz wenig mit dem Bildbearbeitungsprogramm nachgeholfen).




Bild rechts:
Um 15:47 Uhr wende ich meinen Blick nach oben und sehe das für das menschliche Auge nun schon weit entfernte Schutzhaus "Latzfonser Kreuz" und die daneben auf einer Höhe von 2296 Metern errichtete neugotische Wallfahrtskirche. Das Teleobjektiv erlaubt eine relativ gute Betrachtung, wenngleich es zu dieser späten Nachmittagsstunde beinahe schon wieder eine Gegenlichtaufnahme wird.
 

Bild links:
"Wir haben fertig", würde Herr Giovanni Trapattoni, der im Jahr 1994 ein Traineramt beim FC Bayern München antrat und diesen berühmten Spruch tat, sagen. Es ist jetzt 16:10 Uhr und ich mache am Parkplatz Kühhof dieses Foto. Also war ich eine knappe Stunde von der Klausnerhütte bis hierher unterwegs und bin dabei Lothar, Werner und Eugen etwas vorausgeeilt, damit ich Zeit habe, in Ruhe meine Bergschuhe gegen normale Treter zu tauschen. Werner hat ja - besonders beim Bergabgehen - arge Probleme mit seinem rechten Fuß und kann deshalb nur langsam laufen. Er wird die Schmerzen heute Abend bei einem Gläschen Wein im Glangerhof in Feldthurns hoffentlich wieder loswerden, sonst können wir die morgen geplante Bergwanderung bei Corvara vergessen.

Im nächsten Berichtsteil geht's weiter.