Zum Seitenende springen

Route des Grandes Alpes

Etappe 4: Von Lanslebourg-Mont-Cenis bis Entrevaux

Etappe 4: Teil 1

Verlauf dieses Routenabschnitts:

Lanslebourg-Mont-Cenis, Termignon, Modane, Saint-Martin-d’Arc, Col du Télégraphe, Valloire, Col du Galibier, Col du Lautaret, Le Lauzet, Le-Monêtier-les-Bains, Forville (Vorort von Briançon), Briançon, Cervières, Col d'Izoard, Arvieux, Combe du Queyras, Guillestre, Vars, Col de Vars, Saint-Paul-sur-Ubaye, Pont du Châtelet, La Condamine Châtelard, Barçelonnette, Uvernet-Fours, Gorges du Bachelard, Le Villard-d'Abas, Bayasse, Col de la Cayolle, Entraunes, Saint-Martin-d’Entraunes, Guillaumes, Gorges de Daluis, Enriez, Entrevaux

Freitag, 18. Juli 2014

Um 06:30 Uhr liege ich noch im Zelt und bemerke, wie es von den ersten Sonnenstrahlen beschienen wird. In dem nach Osten offenen Tal des L'Arc fallen die Sonnenstrahlen schon früh ein, allerdings verschwindet die gelbe Scheibe nach wenigen Minuten wieder hinter den im Südosten hoch aufragenden Bergen. Ich nutze die Zeit und begebe mich ins Sanitärgebäude, wo eine Dame und ein Herr gerade dabei sind, ihren Kaffee aufzubrühen. Nach der Morgenhygiene kommen die üblichen Erledigungen an die Reihe, wie z.B. das Reinigen des Helmvisiers und des Motorrad-Windschilds. Die Rezeption hat noch geschlossen, so dass ich die gestern zum Aufladen hergebrachten Akkus noch nicht mitnehmen kann.

Da ich nichts anderes tun kann, lege ich mich wieder ins Zelt. Um 08:40 Uhr dringen die Sonnenstrahlen wieder in das enge Tal des L'Arc und scheinen auf mein Zelt. Allerdings ist es mit Tau bedeckt und ich werde mit dem Abbau warten, bis es trocken ist. Da kommt die CP-Chefin und fragt, wann ich meinen gestern bestellten Kaffee trinken wolle. Das hatte ich vergessen und verspreche ihr, in 15 Minuten in der Rezeption zu sein. Doch daraus werden 45 Minuten, weil ich ungefähr 20 Versuche zum Einsetzen der Kontaktlinse in mein linkes Auge benötige. Ich muss unbedingt einen größeren Spiegel kaufen! Es gibt nicht nur einen Becher Kaffee, sondern dazu auch drei große Scheiben Brot, drei Sorten selbst gemachte Marmelade, Butter so viel ich will und einen Becher Orangensaft. Das alles ist in dem ohnehin günstigen im CP-Preis inbegriffen (leider habe ich wieder einmal alle Belege über meine Reise verlegt und kann daher nur nachgerechnete Preise nennen - siehe meine Ausführungen am Ende des letzten Berichtsteils). So mache ich mich gut gestärkt an den Zeltabbau, ans Packen und Einräumen. Um 11:15 sitze ich auf dem Sattel und fahre über die Brücke des L'Arc.

CP in Lanslebourg_Mont_Cenis: Blick auf die Pointe Clairy
In Lanslebourg_Mont_Cenis: Die Pointe Clairy.


Bild links:
Vor der Weiterfahrt vom CP »Les Balmasses« in Lanslebourg-Mont-Cenis mache ich noch schnell ein Bild von den zwischen den Baumwipfeln hindurch zu sehenden mächtigen Nordabstürzen der Pointe Clairy (3173m). Heute ist es schon sehr spät und ich muss sehen, dass ich von hier fortkomme, denn meine Route ist ab dem Col du Lautaret bis Guillestre identisch mit der von Grenoble nach Risoul führenden 14. Etappe der Tour de France 2014. Diese Etappe wird zwar erst morgen, am 19. Juli 2014, gefahren, aber bei meinen Reisevorbereitungen habe ich gelesen, dass die Streckensperrungen bereits am späteren Nachmittag des Vortages erfolgen.

Verlauf der Teilroute von Lanslebourg-Mont-Cenis bis zum Col du Lautaret:

Detailkarte: Von Lanslebourg-Mont-Cenis bis zum Col du Lautaret
Detailkarte: Von Lanslebourg-Mont-Cenis bis zum Col du Lautaret.
Bild groß (609 KB): Hier klicken

Im landschaftlich beeindruckenden L'Arc-Tal geht es flott dahin. In Höhe von Modane sehe ich schon von Weitem die sich im südseitigen Tal den Berg hinaufziehende Auffahrtsrampe zu dem nach Bardonecchia in Italien führenden, 12,9 km langen »Tunnel du Fréjus«. Etwa 13 km vor Saint-Jean-de-Maurienne verlasse ich bei Saint-Michel-de-Maurienne die D1006 und biege in eine südliche Richtung auf die D902 ab. Sofort steigt die Straße an und führt kehrenreich, aber sehr schön zu fahren über Saint-Martin-d’Arc zum Col du Télégraphe (1570m). Jetzt gibt es schon die ersten Hinweisschilder über die Streckensperrung ab heute Nachmittag wegen der morgen ab dem Col du Lautaret ausgetragenen 14. Etappe der Tour de France 2014 und es sind auch immer mehr Amateur-Radsportler unterwegs, welche das heilige Terrain einen Tag vor dem großen Ereignis befahren wollen.
Um 12:16 Uhr bin ich auf dem Col du Télégraphe
Um 12:16 Uhr bin ich auf dem Col du Télégraphe.


Bild rechts:
Um 12:16 Uhr bin ich auf dem Col du Télégraphe. Laut DENZEL, Tour Nr. 458, Seite 502, hat dieser Pass eine Höhe von 1570m und man kann ihn - ebenso wie den Col du Lautaret an der Südrampe - als vorgeschobenen Pass zum Col du Galibier bezeichnen.

Auf dem Col du Télégraphe
Auf dem Col du Télégraphe.


Bild links:
Der Col du Télégraphe steht in diesem Jahr nicht auf dem Programm der Tour de France.
Schild: Col du Galibier OUVERT
Der Col du Galibier ist offen.
Bild groß (977 KB): Hier klicken







Bild rechts:
Etwa 15 Minuten nach der kurzen Rast am Col du Télégraphe fahre ich im wunderschönen Tal der La Valloirette hinauf zum Col du Galibier. Dieses Schild weist darauf hin, dass die Passstraße und der Tunnel oben am Pass offen sind, nicht verwunderlich bei diesem Wetter.

Anfahrt zum Col du Galibier: Im Tal der »La Valloirette«
Col du Galibier: Im Tal der La Valloirette.





Bild links (12:36 Uhr):
Bei der Anfahrt zum Col du Galibier geht es im Tal der La Valloirette hinauf. Trotz aller Bemühungen kann ich die Namen der Berge im Hintergrund nicht eindeutig zuordnen und unterlasse dies deshalb. Das graue Gesteinsfeld am rechten Bildrand ist die Ostflanke des östlichsten Vorbergs der Aiguille d'Argentinière (3237m).

Auffahrt zum Col du Galibier: Auf zwei Rädern unterwegs
Col du Galibier: Auf zwei Rädern unterwegs.
Bild groß (251 KB): Hier klicken


Bild rechts (12:48 Uhr):
Bei der Auffahrt zum Col du Galibier bleibe ich kurz stehen und lasse ihn vorbeiziehen. Er ist ebenfalls auf zwei Rädern unterwegs. Die Tour de France 2014 verläuft morgen südseitig des Col du Galibier (2645m) am Col du Lautaret (2058m). Der Col du Galibier steht heuer nicht auf dem Programm der Tour, trotzdem sind hier schon ab dem Col du Télégraphe eine Menge Radfahrer unterwegs (also die richtigen - ohne Motorunterstützung).

Auffahrt zum Col du Galibier: Wiese mit Blumenpracht
Auffahrt zum Col du Galibier: Blumenpracht.
Bild groß (1279 KB): Hier klicken




Bild links (12:48 Uhr):
Man muss nur langsamer fahren und etwas genauer hinsehen, dann kann man sich bei der Auffahrt zum Col du Galibier an unzähligen Blüten erfreuen.

Etwa in der Bildmitte: Der Scheitelpunkt des Col du Galibier
Scheitelpunkt des Col du Galibier (Bildmitte).
Bild groß (256 KB): Hier klicken



Bild rechts (12:52 Uhr):
Der Scheitelpunkt des Col du Galibier ist schon zu erahnen (etwa Bildmitte).

An der Passhöhe des Col du Galibier
An der Passhöhe des Col du Galibier.



Bild links (13:02 Uhr):
An der Passhöhe des Col du Galibier. Der Galibier gilt als einer der schönsten Pässe der Alpen, was ich nur bestätigen kann. Der Scheitelpunkt des Passes kann mit der Durchfahrung eines 363m langen Tunnels umgangen werden, worauf ich aber verzichte. An der Passhöhe wird die Grenze zwischen den »départements Savoie« und »Hautes-Alpes« überquert.

Blick zurück vom Scheitelpunkt des Col du Galibier
Blick zurück vom Col du Galibier.
Bild groß (1005 KB): Hier klicken


Bild rechts:
Blick zurück vom Scheitelpunkt des Col du Galibier. Das etwas links der Bildmitte (bei dem Restaurant) zu erkennende gerade Teilstück der Straße führt zum Nordportal des Scheiteltunnels.

Blick zurück vom Scheitelpunkt des Col du Galibier: Der Mont-Blanc
Blick zurück vom Col du Galibier: Der Mont-Blanc.
Bild groß (305 KB): Hier klicken

Bild links:
Weit im Norden ist vom Scheitelpunkt des Col du Galibier aus der Mont-Blanc zu sehen. Es ist das letzte Mal beim Befahren der »Route des Grandes Alpes« in Richtung Süden.

Blick vom Col du Galibier nach Süden: Die Pics de Combeynot
Blick vom Col du Galibier nach Süden: Die Pics de Combeynot.
Bild groß (916 KB): Hier klicken

Bild rechts:
Blickt man von der Passhöhe des Col du Galibier nach Süden, ragen unmittelbar südlich des Col du Lautaret die Pics de Combeynot auf (auch als Massif de Combeynot bezeichnet). Die auf dem kleinen Bild mit Zahlen markierten Gipfel tragen die Namen: 1=Roche de la Gardette (3046m); 2=Pic Est (E) de Combeynot (3145m); 3=Pic Ouest (W) de Cambeynot (3155m); 4=Roc Noir de Cambeynot (3118m)

Blick vom Col du Galibier nach Süden auf die »Barre des Écrins«
Die Barre des Écrins.
Bild groß (853 KB): Hier klicken

Bild links:
Weiter südlich ist zwischen den Pics de Combeynot und dem Massiv der Meije die majestätische Barre des Écrins (4102m) mit ihrem gewaltigen nordseitigen Eispanzer, dem Glacier Blanc, zu erkennen. Die Barre des Écrins ist der südlichste und westlichste Viertausender der europäischen Alpen. Bei diesem Foto habe ich stark mit dem Zoom gearbeitet und dabei macht sich immer ein arger Dunsteffekt bemerkbar. Um diesen Effekt etwas zu verringern, habe ich bei der Bildbearbeitung mit der Helligkeit und dem Kontrast gearbeitet, sodass das Bild insgesamt leider etwas von seiner Natürlichkeit verloren hat.

Blick vom Col du Galibier nach Südenwesten: Das Massiv der Meije
Das beeindruckende Massiv der Meije.
Bild groß (1099 KB): Hier klicken


Bild rechts:
Wendet man bei der Abfahrt vom Col du Galibier den Blick nach Südwesten, erhebt sich das beeindruckende, stark vergletscherte Massiv der Meije bis in eine Höhe von beinahe 4000 Metern.
Die wichtigsten Erhebungen: Grand Pic de la Meije (auch: Pic Occidentale), 3983m; Pic Central (auch: Doigt de Dieu), 3970m; Pic Oriental, 3891m; Pic du Glacier Carré, 3862m; Le Grand Doigt, 3764m.
Die Meije gilt als eine der schwierigsten Gipfel der Alpen und wurde unter anderem im August 1885 dem bekannten österreichischen Alpinisten Dr. Emil Zsigmondy und im Juli 1931 dem Münchner Bergsteiger Emil Solleder zum Verhängnis.

Bei der Abfahrt zum Col du Lautaret: Eindrucksvoller Blick auf die Meije
Abfahrt zum Col du Lautaret: Eindrucksvoller Blick auf die Meije.
Bild groß (1040 KB): Hier klicken


Bild links:
Bei der Abfahrt vom Col du Galibier zum Col du Lautaret ergibt sich noch einmal ein eindrucksvoller Blick auf den Gebirgsstock der Meije.

Schild: Col du Lautaret
Am Col du Lautaret ist alles vollgeparkt.



Bild rechts:
Vom Col du Galibier (2642m) bis hier herunter zum Col du Lautaret (2058m) sind es acht Kehren. Um 13:25 Uhr stehe ich an diesem Schild. Hier ist alles vollgeparkt und die Vorbereitungen für die bald bevorstehende Straßensperrung sind getroffen, denn die 14. Etappe der Tour de France 2014 wird morgen hier verlaufen. Ich muss schnell weiter, damit ich in keine Straßensperrung gerate, weil die »Route des Grandes Alpes« bis Guillestre (nächste Detailkarte) mit der Tour de France 2014 identisch ist und für mich werden die Veranstalter der Tour wohl keine Ausnahme machen.

Detailkarte: Vom Col du Lautaret bis Guillestre
Detailkarte: Vom Col du Lautaret bis Guillestre.
Bild groß (812 KB): Hier klicken

Vom Col du Lautaret geht die Fahrt hinunter ins schöne Tal »La Vallée de la Guisane« (ja, ich weiß, ein hölzernes Holz). In jeder sich neben der Straße dafür anbietenden Nische haben sich Tour-de-France-Begeisterte einquartiert, mit Wohnmobilen, Zelten oder einfach nur mit Tisch und Stühlen. Aber alkoholische Getränke scheinen genug vorrätig zu sein, das ist bei der Vorbeifahrt weder zu überhören, noch zu übersehen. Es geht immer weiter bergab. Zu beiden Seiten der Straße sind an jeder nur denkbaren Gefahrenstelle Strohballen angebracht, trotzdem möchte ich in Anbetracht des starken Gefälles und der daraus resultierenden hohen Geschwindigkeit bei der Bergabfahrt nicht mit dem Fahrrad gegen einen solchen Strohballen brummen, natürlich auch nicht mit dem Motorrad. Aber, mich plagen andere Sorgen als ein Aufprall, nämlich Durst, Hunger und ein sich leerender Tank.
Col du Lautaret: Weiterfahrt um 13:25 Uhr
Am Col du Lautaret geht es hinunter ins La Vallée de la Guisane.


Bild links (13:25 Uhr):
Bei der Abfahrt vom Col du Galibier zum Col du Lautaret (ja, das stimmt, denn man fährt von dem erstgenannten höheren zu dem letztgenannten niedrigeren Pass hinunter) mache ich keine Rast, weil ich mich ja erst oben am Col du Galibier ausgeruht habe.

Tanken in Forville bei Briançon

In Forville, einem Vorort von Briançon, bleibe ich um 13:50 Uhr stehen und beseitige die Gründe für meine Sorgen. Seit dem letzten Tanken in Bourg-Saint-Maurice wurden 182,6 km abgespult und es passen 8,3 Liter in den Tank. Für mich gibt es zwei Schoko-Riegel, einen sehr gut gekühlten Eistee und Mineralwasser. Mit dem in der Mineralwasserflasche verbleibenden Rest fülle ich meine kleinen Getränkeflaschen auf. Der Kilometerzähler 1 wird auf Null gesetzt und weiter geht die Reise.

In Briançon: Mein Navi führt mich in diese enge Gasse
In Briançon: Enge Gasse in der Altstadt.
Bild groß (910 KB): Hier klicken

Bild rechts (14:33 Uhr):
In Briançon versagt mein Navi vollends und führt mich - unter anderem - in diese enge Gasse der Altstadt. Nur mit Mühe kann ich das schwere Motorrad dort wenden. Aber nach einigem Hin und Her finde ich die zum Col d'Izoard hinauf führende D902. Es geht zuerst in Richtung Südosten durch die gewaltige Schlucht der Cerveyrette, dann macht die Straße bei Cervières einen Knick nach Süden und führt zunächst in einem wunderschönen Lärchenwald hinauf auf den Col d'Izoard.

Bei der Auffahrt zum Col d'Izoard säumen unzählige Wohnmobile die Straße
Auffahrt zum Col d'Izoard: Unzählige Wohnmobile.
Bild groß (1024 KB): Hier klicken



Bild links (15:00 Uhr):
Bei der rasanten Auffahrt zum Col d'Izoard in wunderschöner Landschaft und bei herrlichstem Wetter säumen unzählige Wohnmobile die Straße. Oft werde ich in den Kurven angefeuert, beklatscht und gefilmt. Es herrscht gewissermaßen schon eine Vor-Rennatmosphäre.

Auf dem Col d'Izoard: Die schon so oft fotografierte Säule
Auf dem Col d'Izoard: Obelisk.





Bild rechts (15:06 Uhr):
Auf dem Col d'Izoard (2361m): Wie oft wurde dieser Obelisk wohl schon fotografiert? Er erinnert an die Verdienste französischer Alpenjäger beim Bau der Passstraße.

Auf dem Col d'Izoard herrscht Tourstimmung
Auf dem Col d'Izoard herrscht Tourstimmung.
Bild groß (853 KB): Hier klicken


Bild links:
Auf dem Col d'Izoard herrscht Tour de France-Stimmung. In diese Richtung werde ich gleich weiterfahren.

Auf dem Col d'Izoard herrscht Tourstimmung
Col d'Izoard: Überall rötlich-braunes Gestein.



Bild rechts:
Wenn der Col d'Izoard von Norden angefahren wird, bekommt man erst relativ kurz vor dem Scheitelpunkt das für diesen Pass typische rötlich-braune Gestein zu Gesicht.

Col d'Izoard: Die Camper warten auf die morgige 14. Etappe der Tour de France
Col d'Izoard: Warten auf die Tour de France.
Bild groß (280 KB): Hier klicken




Bild links:
Auf dem Col d'Izoard: Warten und Einstimmen auf die morgige 14. Etappe der Tour de France 2014. Im Bildhintergrund einige Erhebungen der Cottischen Alpen im Gebiet der Aiguille de Chambeyron (3411m).

Südrampe des Col d'Izoard: Die »Casse Déserte«
Südrampe des Col d'Izoard: Die »Casse Déserte«.
Bild groß (1040 KB): Hier klicken




Bild rechts (15:10 Uhr):
Bei der Abfahrt auf der Südrampe des Col d'Izoard passiert man eine völlig ungewohnte Landschaft, die »Casse Déserte«. Die nächsten Orte sind Brunissard (1760m) und Arvieux (1544m). Bei letzterem Ort gibt es in der von der Rivière durchflossenen Wiesenlandschaft wieder Grün satt.

Südrampe des Col d'Izoard: Noch einmal die »Casse Déserte«
Südrampe des Col d'Izoard: Noch einmal die »Casse Déserte«.
Bild groß (996 KB): Hier klicken




Bild links (15:10 Uhr):
Fahrt ins Tal auf der Südrampe des Col d'Izoard. Am Bildhorizont sind noch einmal die Cottischen Alpen im Gebiet der Aiguille de Chambeyron (3411m) zu sehen. Hier verläuft die Grenze zwischen Frankreich und Italien.

Rast in der »Combe du Queyras« am türkisfarbenen Le Guil
Rast in der »Combe du Queyras« am Le Guil.
Bild groß (1272 KB): Hier klicken

Bild rechts (15:43 Uhr):
Knappe 7 Kilometer nach Arvieux bin ich im Tal des Le Guil und kann mich nicht entscheiden, ob die Farbe seines Wasser mehr zu Blau oder mehr zu Grün tendiert und lege mich deshalb auf »türkis« fest (die Farbkundigen unter meiner Leserschaft mögen mir verzeihen). Ich folge weiter der D902, die ihren Verlauf von der bisherigen südöstlichen nun in eine südwestliche Richtung ändert. In der wildromantischen Schlucht »Combe du Queyras« mache ich eine kurze Pause und breite meine Motorradjacke zum Trocknen aus. Gut, dass ich meine Trinkflaschen mit Wasser aufgefüllt habe, denn bei dieser Hitze gerät man trotz des Fahrtwinds ins Schwitzen und benötigt ständig einen Flüssigkeitsausgleich.

Nachdem dieser Berichtsteil für die 4. Etappe schon so lang geworden ist, werde ich ihn in zwei Teile gliedern.

Im nächsten Berichtsteil geht es weiter.

Zum Seitenanfang springen