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Route des Grandes Alpes


Etappe 4: Von Lanslebourg-Mont-Cenis bis Entrevaux


Etappe 4: Teil 2


Verlauf dieses Routenabschnitts:

Guillestre, Vars, Col de Vars, Saint-Paul-sur-Ubaye, Pont du Châtelet, La Condamine Châtelard, Barçelonnette, Uvernet-Fours, Gorges du Bachelard, Le Villard-d'Abas, Bayasse, Col de la Cayolle, Entraunes, Saint-Martin-d’Entraunes, Guillaumes, Gorges de Daluis, Enriez, Entrevaux

In Guillestre - wieder einmal Naviprobleme

Bald darauf komme ich mach Guillestre, muss wegen irgendeiner Veranstaltung im Ortskern meine Route verlassen und mein Navi spielt wieder einmal verrückt. Eine Gruppe französischer Rennradfahrer will ebenfalls hinauf auf den Col de Vars und kann die Auffahrt nicht finden. Ein paar Mal sehen wir uns in Guillestre und wir begrüßen uns schon recht herzlich. Als ich endlich auf der D902 nach oben zum Pass fahre, sehe ich die Radgruppe weiter unten stehen und so etwas wie eine Landkarte studieren. Ich drehe um, fahre zu den Radfahrern und lotse sind dann zur D902, also zur Auffahrt zum Col de Vars. Warum fahren Radfahrer eigentlich immer so langsam?





Detailkarte rechts:
Von Guillestre bis Barçelonnette
Auf dem Col de Vars
Auf dem Col de Vars (2109m).

Bild links (16:51 Uhr):
Die Nordrampe des Col de Vars ist anfangs kurvenreich und hat 18 Kehren. Je weiter man nach oben kommt, desto mehr kann man den Gasgriff nach hinten drehen. Es geht so schnell dahin, dass ich unvermittelt an der Passhöhe angelange, obwohl ich jetzt keinen Zeitdruck mehr habe, weil die 14. Etappe der Tour de France 2014 in Guillestre endet und der weitere Verlauf der Tour - zumindest hier in dieser Region - meine Wege nicht kreuzt.

Am Col de Vars: Deutsche Biker starten zur Talfahrt nach Saint-Paul-sur-Ubaye
Am Col de Vars: Deutsche Biker starten zur Talfahrt nach Saint-Paul-sur-Ubaye.
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Bild rechts:
Gerade, als ich die ersten Fotos auf dem Col de Vars mache, starten ein paar deutsche Biker zur Talfahrt nach Saint-Paul-sur-Ubaye. Da komme ich etwas später auch hin, jedoch gelüstet mich zuerst nach Trink- und Essbarem. Nebenbei bemerkt wird am Col de Vars die Grenze zwischen den »départements Hautes-Alpes« und »Alpes-de-Haute-Provence« überquert.

Col de Vars: Das Schild mahnt zur Vorsicht
Col de Vars: Das Schild mahnt zur Vorsicht.

Bild links:
Im Restaurant am Col de Vars sind in einer Vitrine viele lecker aussehende Kuchen ausgestellt und es steht dort auf Französisch ein Hinweis über die eigene Fertigung. Da muss ich natürlich zuschlagen und gönne mir eine »tarte aux pommes« (Apfelkuchen), dazu gibt es eine Orangina-Limo und ein Mineralwasser (als Motorradfahrer immer schön Alkoholfreies trinken und sage keiner, ein Weißbier passe nicht zu Kuchen!) Gestärkt und ausgeruht geht die Reise um 17:16 Uhr in Richtung Saint-Paul-sur-Ubaye weiter. Das Verkehrsschild mit dem Symbol »Achtung - 10% Gefälle« ist eher für Radfahrer von Bedeutung. Meine BMW verfügt über eine ausgezeichnet wirkende Bremsanlage und auch der Motor bremst sehr gut ab, insbesondere beim Zurückschalten in einen kleineren Gang.

Pont du Châtelet bei Saint-Paul-sur-Ubaye
Pont du Châtelet bei Saint-Paul-sur-Ubaye.
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Bild rechts:
In Saint-Paul-sur-Ubaye verlasse ich die D902 und fahre im Tal der L'Ubaye auf der D25 in nordöstlicher Richtung gute 4 km zur sehenswerten »Pont de Châtelet«. Wenn ich die französische Wikipedia richtig übersetze, hat die im Jahr 1882 anstelle einer früheren Holzbrücke in ihrer jetzigen Art und Form fertig gestellte Brücke eine Länge von 27 Metern und sie überspannt die L'Ubaye in einer Höhe von 108 Metern. Sie wurde im Jahr 1944 durch Minen zerstört und ein Jahr danach restauriert.

Tunnel oberhalb der Pont du Châtelet
Tunnel oberhalb der Pont du Châtelet.

Bild links:
Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, über die Brücke zu fahren. Ein kurzes Wegstück oberhalb der Pont du Châtelet durchfahre ich einen Tunnel und finde dann auf der nach Fouillouse führenden, extrem engen und steilen Straße beinahe keine Wendemöglichkeit. Erwähnen sollte ich auch noch, dass die von der D25 abzweigende Stichstraße zur Pont du Châtelet in einem sehr spitzen Winkel abgeht, so dass es hier auch für ein Motorrad - zumindest in der Größenordnung einer BMW R1200GS - keine Möglichkeit gibt, abzubiegen. Man muss man auf der D25 zuerst ein paar hundert Meter in Richtung Saint-Antoine fahren und dann an einem eigens dafür geschaffenen Wendeplatz umdrehen.

Pont du Châtelet von oben
Pont du Châtelet von oben.
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Bild rechts:
Die Pont du Châtelet von oben, auf der nach Fouillouse führenden Straße, fotografiert. Im Vordergrund (hinter den begrünten Felsen unmittelbar nach der Brücke) die Le grand Caire (2923m), deren Gipfel leider nicht auf das Foto gepasst hat, und am rechten Bildrand im Hintergrund dürfte es sich um den Wandfuß der Pics de la Font Sancte (3386m) handeln.

Tal der L'Ubaye mit Blick nach Südwesten
Tal der L'Ubaye mit Blick nach Südwesten.


Bild links:
Um 17:41 Uhr mache ich noch schnell ein Foto vom Tal der L'Ubaye und dann geht es zurück nach Saint-Paul-sur-Ubaye zur D0902.

Detailkarte: Von Barçelonnette bis zum Chalet »Auberge-de-Bayasse«
Detailkarte: Von Barçelonnette bis zum Chalet »Auberge-de-Bayasse«.

Die »Cime de la Bonette« - höchste Transitstrecke der Alpen

Bei der Weiterfahrt komme ich an Jausiers vorbei. Das wäre der Ausgangsort zur Befahrung des Col de Restefond (2678m) und der Straße um die Cime de la Bonette (2802m), der höchsten Transitstrecke der Alpen. Ich habe vor, mir in Entrevaux ein Hotelzimmer zu nehmen und morgen durch die Täler der La Vaire Torrent und des Le Verdon Torrent und dann weiter über den Col d’Allos nach Barçelonnette und von dort aus hierher nach Jausiers zu fahren. Dann ginge es über den Col de Restefond, um die Cime de la Bonette herum, über den Col des Granges Communes/Col de Raspaillon (2513m) und dann hinab ins Tal der Tinée. Die so geplante Weiterfahrt zu meinem Hotel in Entrevaux würde dann über den Col de la Couillole und durch die »Gorges du Cians« erfolgen. Aber das Wetter wird meine Pläne zunichte machen.
In der »Gorges du Bachelard«
In der »Gorges du Bachelard«.
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Bild rechts:
Nicht weit südlich von Barçelonnette passiere ich Uvernet-Fours und dann beginnt an einem Felsentor die wild zerklüftete »Gorges du Bachelard«. Um 18:31 Uhr entsteht dieses Foto. In der Schlucht ist die Straße sehr eng und in einem arg schlechten Zustand. Es gibt eine Begrenzung der erlaubten Geschwindigkeit (soweit ich mich erinnere, waren das 30 km/h) und Ausweichstellen, die man bei Gegenverkehr auch als Motorradfahrer in Anspruch nehmen muss, obwohl der bergauf Fahrende ja grundsätzlich das Vorfahrtsrecht haben sollte. Der Zustand der Straße ist wohl ein Tribut an die neu erbaute Straße beim Col de Restefond, denn in weitaus überwiegenden Mehrzahl will man bei der Bewältigung der »Route des Grandes Alpes« auch die Cime de la Bonette umrunden, um behaupten zu können, die höchste Transitstrecke der Alpen bezwungen zu haben. Ich gehöre nicht zu dieser Mehrzahl und kann die sich hier bietenden Leckerbissen der Natur in beinahe absoluter Einsamkeit genießen, wenn nur die lieben Traunsteiner Biker-Freunde nicht wären, die der Meinung sind, einen angehenden Mittsechziger vor sich her jagen zu müssen.

Bei der Auffahrt zum Col de la Cayolle«
Bei der Auffahrt zum Col de la Cayolle.
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Bild links:
Bei der Auffahrt zum Col de la Cayolle (2327m). Wer Einsamkeit sucht, der soll ein paar Minuten vor 19 Uhr hierher kommen. Das Motörchen schnurrt so vor sich hin und niemand hindert mich beim Kurvenfahren, wenn nur die Straße ein wenig besser wäre. Nicht wundern über die voneinander abweichenden Höhenangaben (siehe nächstes Bild). Ich zitiere die Höhenangabe von DENZEL, Tour Nr. 517, Seite 562.

Aufpassen, denn gleich kommen drei extrem enge und steile Serpentinen!

Bis zum Chalet »Auberge-de-Bayasse« verläuft die D902 in eine östliche Richtung, dann ändert sie ihren Verlauf nach Süden und dabei wird der Le Bachelard überquert. Sofort nach der Brücke beginnt ein sehr steiler Anstieg und es folgen drei extrem enge Serpentinen, bei denen man unbedingt auf etwaigen, von oben kommenden Gegenverkehr achten sollte, da in den Serpentinen der größtmögliche Kurvenradius gefahren werden muss. Danach nimmt die zunächst durch einen freundlichen Lärchenwald führende Straße bis kurz vor dem Aufschwung zum Col de la Cayolle einen relativ geraden Verlauf und auch ihr Zustand wird deutlich besser als in der Bachelar-Schlucht. Übrigens läge die weiter oben beschriebene Cime de la Bonette in Luftlinie und nordöstlicher Richtung nur etwa 5 km vom Chalet »Auberge-de-Bayasse« entfernt (siehe obige Detailkarte).
Pass- und Grenzstein am Col de la Cayolle
Pass- und Grenzstein am Col de la Cayolle.


Bild rechts (19:04 Uhr):
Pass- und Grenzstein am Col de la Cayolle. Hier verläuft wieder einmal eine département-Grenze und zwar die zwischen »Alpes-de-Haute-Provence« und »Alpes-Maritimes«. Ab dieser Grenze wechselt die Straße ihre Bezeichnung von D902 in D2202. Am Ende eines westlichen Seitentals ragt der Mont Pelat (3051m) auf. Langsam werde ich müde und bin mir nicht sicher, ob ich das von mir selbst gesteckte Etappenziel Entrevaux heute noch erreichen werde.

Traumabfahrt ins Tal des Le Var

Die Straße am Col de la Cayolle ist nur unmittelbar nach der Passhöhe eng und in einem schlechten Zustand, aber dann gestaltet sich die Abfahrt über Entraunes, Saint-Martin-d'Entraunes und Guillaumes im Tal des Le Var zum Traum eines jeden Motorradfahrers. Bis Entraunes zähle ich 11 Serpentinen, allesamt mit der gebotenen Aufmerksamkeit schön zu fahren. Je weiter es nach unten geht, desto mehr gerade Zwischenstücke gibt es und in vielen lang gezogenen Kurven kann die Stellung des Fußschalthebels in der Position für den sechsten Gang bleiben. Das ist ja auch einer der Vorteile eines Zweizylinders, dass man praktisch nicht untertourig fahren kann. Bei dem schönen Dahingleiten und dem beinahe nicht vorhandenen Verkehr habe ich genug Freiraum zur
Bewunderung der Natur. Ich träume so vor mich hin und gerate deshalb im Ort Guillaumes ein kurzes Wegstück auf die D28, muss auf beengtem Raum wenden und dann die Spitzkehre zur Weiterfahrt auf der D2202 meistern. Beidseits der Straße gibt es vereinzelt Beherbergungsbetriebe, jedoch würde ich es gerne noch bis Entrevaux schaffen.

Detailkarte: Vom Chalet »Auberge-de-Bayasse« bis Saint-Martin-d'Entraunes.
Detailkarte: Vom Chalet »Auberge-de-Bayasse« bis St-Martin-d'Entraunes
Detailkarte:
Von Saint-Martin-d'Entraunes bis Entrevaux.
Detailkarte: Von Saint-Martin-d'Entraunes bis Entrevaux
In der »Gorges de Daluis«
In der »Gorges de Daluis«.
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Bild links (19:51 Uhr):
Leider ist es heute schon sehr spät und deswegen sind die Lichtverhältnisse in der »Gorges de Daluis« für das Gelingen eines guten Fotos nicht mehr die besten. Vor dieser Fotostelle hätte es zwar noch ein paar andere lohnende Motive gegeben, aber daran rausche ich immer zu schnell vorbei, weil ich jetzt nichts anderes lieber möchte, als die heutige Etappe in einem Hotel zu beenden. Übrigens ist die Straße hier sehr gut ausgebaut und es kann trotz der Kurven ein flüssiger Fahrstil an den Tag gelegt werden. Durch das schokoladenbraune bis purpurfarbene Schiefergestein sind unzählige enge Tunnels geschlagen. Eine Einbahnregelung sorgt dafür, dass es bei Gegenverkehr keine Gefährdung gibt, weil die bergauf führende Fahrspur immer schluchtseitig um den Tunnelfelsen herum führt.

Das Hotel »Vauban« in Entrevaux
Das Hotel »Vauban« in Entrevaux.


Ankunft in Entrevaux

So gegen 20:30 Uhr stehe ich an der Rezeption des »Hôtel Le Vauban«, das ich mir bereits zuhause im Internet angesehen habe. Auf einem steilen Felsen jenseits des Le Var thront eine nach den Plänen von Vauban (genau: Sébastien Le Prestre de Vauban, * 1633, † 1707, französischer Festungsbaumeister unter König Ludwig XIV.) errichtete Zitadelle. Ganz Frankreich ist bestückt von seinen Bauwerken (Näheres bitte bei »Wikipedia« nachlesen). Herr Vauban hat wohl während der Erbauungszeit in diesem Hotel residiert und seither ist an dessen Gemäuern und am »intérieur«, wie sich der Franzose auszudrücken pflegt, nicht mehr viel verändert worden, ausgenommen das zu meinem Zimmer gehörende geräumige Bad mit Duschzelle.
Die Hauptstraße (D4202) in Entrevaux«
Die Hauptstraße (D4202) in Entrevaux.
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Bild links:
Hinweis: Alle Fotos in Entrevaux wurden am Tag nach meiner Ankunft am Morgen des 19. Juli 2014 gemacht.
Aus dieser Richtung erfolgte meine gestrige Anfahrt. Über die auf dem Bild zu erkennende Brücke (das sieht man auf dem großen Bild besser) geht es über den Le Var hinüber in die sehenswerte Altstadt mit ihren engen Gassen, zahlreichen Künstlerateliers und Restaurants. Am oberen Ende der Altstadt beginnt auch der Weg hinauf zur Zitadelle Entrevaux.

In Entrevaux: Die Zitadelle nach den Plänen von Vauban
In Entrevaux: Die Zitadelle.
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Bild rechts:
Die Zitadelle in Entrevaux.
In Entrevaux: Meine BMW R 1200 GS
In Entrevaux: Meine BMW R 1200 GS.




Bild links:
Gleich neben dem »Hôtel Le Vauban« befindet sich ein öffentlicher Parkplatz. Dort finde ich bei meiner Ankunft gerade noch einen freien Parkplatz vor. Die Koffer ausgeräumt, alle Taschen vom Motorrad abgebaut und auf das Zimmer gebracht, die Maschine mit der Lenkersperre und zusätzlich mit dem Alarmschloss gesichert, fühle ich mich vor Dieben relativ sicher und kann mich nach der üblichen Hygiene dem leiblichen Wohl widmen. Aber vorher notiere ich noch die folgenden Reisedaten: »Trip 1: 214,9 km«; »Trip 2: 1.308,8 km«

Ein fürstliches Abendessen

Wie ich es sonst bei meinen Auslandsreisen auch immer halte, entbiete ich bei meiner Ankunft an der Rezeption des Hotels meinen Gruß in der Landessprache und frage aber sofort in Französisch, ob Deutsch gesprochen wird. Die mich an der Rezeption bedienende junge Dame mit dunkler Hautfarbe antwortet, von mir völlig unerwartet: »Natürlich«. Natürlich ist hier gar nichts, denn wenn ich jemals in das Herkunftsland jener Dame reisen sollte, spräche ich mit Sicherheit nicht die dortige Landessprache. Dem Deutschen ohne die geringsten Probleme mächtig, kann mir die Dame, die mir auf meine Frage hin zur Antwort gibt, sie wolle gern mit »mademoiselle« (also mit dem bei uns nicht mehr gern gehörten »Fräulein«) angesprochen werden, das heutige Abendmenü erklären: in dünne Scheiben geschnittene rote Wurst (eine Spezialität von Entrevaux), grüner Salat mit in Spalten geschnittenen Tomaten und Mozarella-Kügelchen und einer sehr leckeren Vinaigrette, geschmortes Rindfleisch mit einer pikanten Soße und als Beilage gefüllte Teigpölsterchen (ähnlich Ravioli) und als Nachspeise Eis oder Kuchen, wovon ich das Letztere aus dem Menü wähle und das Eis extra ordere und natürlich auch bezahle. Zum Menü gibt es ein (belgisches?) Leff-Bier, dann ein französiches Kronenbourg (zu welchem die Franzosen hier nur »Buuursch« sagen), ein Mineralwasser und zur Nachspeise einen doppelten Espresso mit einem daneben auf Kosten des Hauses gestellten Glas, zunächst gefüllt mit Cognac, dann in geleerter Form von mir ans Haus zurückgegeben. Danke nochmals! Gab es den Cognac vielleicht nur, weil ich meine spärlichen Kenntnisse in der französischen Sprache an den Tag gebracht habe?

Nach dem Essen folgt ein kurzer Spaziergang in die Altstadt. Für Fotos ist es schon zu dunkel, aber, wer schon einmal in Frankreich war, kann sich ja vorstellen, wie es in so einer Altstadt aussieht. Wie in anderen alten Städten Frankreichs halt auch, nur vielleicht noch ein wenig älter. Wieder im Zimmer mache ich mich an die üblichen Arbeiten: Akkus aufladen, Visier reinigen, Landkarten studieren und für den nächsten Tag herrichten und so weiter. Dann schlafe ich den Schlaf des Gerechten. Gute Nacht!

Etappe 4: Distanzen, Benzinverbrauch, Zeiten
Distanzenkm
Lanslebourg-Mont-Cenis (Campingplatz) bis Forville bei Briançon:102,3 km
Forville bis Entrevaux:214,9 km
Distanz (Etappen 1 mit 3):980,6 km
Distanz (Etappe 4):317,2 km
Distanz (alle bisherigen Etappen):1.297,8 km
TankenLiter
Fahrstrecke: Bourg-Saint-Maurice bis Forville: 182,6 km 
Tanken in Forville bei Briançon8,3 Liter
ZeitenZeit
Abfahrtszeit:11:15 Uhr
Ankunftszeit:20:30 Uhr
Gesamtzeit (diese Etappe):9 Std. 15 Min.


Im nächsten Berichtsteil geht es weiter.

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