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Segeltörn im Mai 2015

Berichtsteil 5


Mittwoch, 6. Mai 2015

Der Wetterbericht des SWZ Split von 0600 verkündet für die Nord-Adria, auf der wir uns heute aber nicht aufhalten werden, NE-Böen von 30-50 kn, das sind 7-10 Bft. WEenn uns hier in der Mitteladria die Ausläufer des vorhergesagten Trogs mit der aus NW heranziehenden Frontstörung erwischen sollten, reicht das schon. In den nächsten 12 Stunden soll es SE-Wind mit 5-15 kn, das sind 2-4 Bft, geben. Schön wär's, aber um 0815 weht bei total bedecktem Himmel ein laues Lüftchen aus SE der Stärke 2 und das ist zu wenig zum Segeln.

Also haben wir genügend Zeit, um uns ausgiebig dem Frühstück an Bord zu widmen, denn ein leerer Magen kann keinen Wind vertragen. Nicht nachforschen, woher dieser Spruch stammt, er könnte von mir sein! Wir löhnen HRK 538,00 für die Nächtigung in der ACI-Marina Žut und dann geht Andreas ans Ruder und legt um 0955 ab.
Seekarte mit unserem Kurs von der ACI-Marina Žut bis LAVDARA
Kurs von der ACI-Marina Žut bis LAVDARA
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Seekarte links:
Unser Kurs von der ACI-Marina Žut bis LAVDARA und Sali auf DUGI OTOK

Der Wind hat auf 0-1 Bft abgenommen und deshalb laufen wir unter Motor aus der Luka Žut, umrunden die Halbinsel Bizikovica, biegen dann nach Bb ab und fahren in die Passage zwischen ŽUT bzw. der kleinen Insel PINICELIČ und GLAMOČ ein.

Vor BRSKVENJAK: Ruder hart Stb in Richtung <i>LAVDARSKI KANAL</i>
Vor BRSKVENJAK: Ruder hart Stb
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Bild links:
Vor der kleinen Felseninsel BRSKVENJAK wird Ruder hart Stb gelegt und es geht jetzt in Richtung LAVDARSKI KANAL. Auf dem großen Bild ist die soeben erfolgte Kursänderung gut zu erkennen und auch mit dem Segelsport nicht Vertraute sollten verstehen, dass in Anbetracht des spiegelglatten Meeres die Segeltücher eingerollt bleiben können. Wir haben also umsonst so viel gefrühstückt!
 
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Wir befahren gerade die Passage zwischen ŽUT und GLAMOČ, als eine unter Motor fahrende Segelyacht (auf dem folgenden Foto leider kaum zu sehen) aus den Kornaten herauskommt. Die früher häufig benutzte, mit Steinkegeln gekennzeichnete größere Durchfahrt zwischen der Nordhuk von KORNAT und der Insel KATINA, die Vela Proversa, ist ja praktisch durch die gut ausgebaute und betonnte Durchfahrt zwischen KATINA und DUGI OTOK, der Mala Proversa, ersetzt. Trotzdem gibt es noch Sportbootskipper, welche die Vela Proversa reizt. Aus der Richtung, aus der wir kommen, muss man schon sehr aufmerksam navigieren, um in die Durchfahrt zu kommen. Aus dieser Sicht scheinen die Inseln GORNJI ABA, das Felsenriff Hr MALA ABA, VELI und MALI BUČ, das Felsenriff Hr KAMIČIĆ, KATINA und KORNAT förmlich eine geologische Einheit zu sein. Bei schlechtem Wetter hat man hier ohne GPS seine liebe Mühe und trotzdem sind wir früher, als es für uns Sportbootfahrer diese technische Annehmlichkeit noch nicht gab, mit der guten alten terrestrischen Navigation gut in und durch die Kornaten gekommen.
Passage zwischen ŽUT und GLAMOČ: Schwierig zu erkennende Einfahrt in die Kornaten
Bild oben: Aus der Passage zwischen ŽUT und GLAMOČ kommend ist die Einfahrt in die Kornaten schwer auszumachen.

Seekarte mit unserem Kurs von LAVDARA bis RAVA
Kurs von LAVDARA bis RAVA
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Seekarte links:
Unser Kurs von LAVDARA mit einer Schleife im Hafen von Sali auf DUGI OTOK bis zur Insel RAVA

Nur ein kurzes Stück nach der weiter oben beschriebenen Kursänderung vor der kleinen Felseninsel BRSKVENJAK sehen wir an Bb eine nicht enden wollende Kette von Segelyachten aus der Mala Proversa herauskommen. An Stb liegt GLAMOČ jetzt achteraus und es kommen TRIMULIČI MALI und VELI sowie TRSTIKOVAC in Sicht.


Im LAVDARSKI KANAL steuern wir Sali auf DUGI OTOK an.
Im LAVDARSKI KANAL steuern wir Sali an.
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Bild rechts:
Bei LAVDARA M (bleibt an Stb) beginnt der Kanal von LAVDARA und wir halten mehr hinüber nach DUGI OTOK, weil wir in Sali eine Hafenrundfahrt machen wollen. Wenn man Zeit genug hat, schadet eine solche Rundfahrt nie. Vielleicht muss man einmal bei unsichtigem Wetter in einen Hafen und da ist es gut, wenn man diesen nicht nur aus den Navigationsunterlagen kennt.

Im LAVDARSKI KANAL sichten wir einen Delphin.
Im LAVDARSKI KANAL: Ein Delphin taucht auf.
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Bild links:
Während unserer ruhigen Fahrt unter Motor taucht um 1055 im LAVDARSKI KANAL ein paarmal ein Delphin auf, doch es reicht gerade für ein Foto.
 
Jetzt drehen wir eine Runde im Hafenbecken von Sali auf DUGI OTOK (das bedeutet ins Deutsche übersetzt nichts anderes als lange Insel). Um 1135 machen wir dieses Bild vom südlichen Teil des Hafenbeckens:
Sali auf DUGI OTOK: Südlicher Teil des Hafens
Sali auf DUGI OTOK: Südlicher Teil des Hafens

Sali auf DUGI OTOK: Nördlicher Teil des Hafens
Sali auf DUGI OTOK: Nördlicher Teil des Hafens
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Bild rechts:
Und weil es so schön ist, muss auch noch der nördliche Teil des Hafens von Sali für ein Foto herhalten.

Nach der Schleife im Hafen von Sali geht es um das Rt Bluda herum und wir sind wieder im LAVDARSKI KANAL. Der Wind hat auf 3 Bft zugelegt. Um 1210 können wir die Segeltuch-Genua an Bb ganz ausrollen und die eiserne Genua endlich ausschalten. Das Großsegel bleibt im Mast, weil uns der aus SE schräg von hinten blasende Wind schnell genug vorantreibt. Weil es so schön ist, gönnen wir uns die Durchfahrt zwischen DUGI OTOK und KRKNATA. Rt Žman und Rt Gubac (das sind Kaps an der E-Küste von DUGI OTOK) bleiben an Bb, ebenso die betonnte Einzelgefahrenstelle SE-lich von LUŠKI. Das unweit der SE-Küste von RAVA gelegene Inselchen MASLINOVAC haben wir um 1240 an Stb querab und steuern jetzt in den RAVSKI KANAL ein. Lautlos schiebt uns der raume Wind durch diese schöne Passage, die Genua reicht voll aus.
Seekarte mit unserem Kurs von RAVA bis MOLAT
Kurs von RAVA bis MOLAT
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Seekarte rechts:
Unser Kurs von RAVA bis MOLAT

Am N-lichen Ausgang der Passage zwischen DUGI OTOK und RAVA liegen das Felseninselchen HR GALIJICA und die Insel MRTOVNJAK, beide bleiben an Bb.

Ankernde Segelyacht beim HR PO HLIBA
Ankernde Segelyacht beim HR PO HLIBA
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Bild links:
Um 1330, etwa 1 sm nach MRTOVNJAK, kommen wir an dem auf der Seekarte beinahe nicht auszumachenden Inselchen HR PO HLIBA (vor der E-Küste von DUGI OTOK, etwa 1 sm südlich des Rt Pelegrin) vorbei und hier nutzt eine auf der Leeseite dieses Inselchens vor Anker liegende Segelyacht geschickt den sich hier bietenden Windschatten.
 
Leider lässt der Wind nach und er kommt jetzt auch über die Berge von DUGI OTOK, also von Bb, so dass wir die Genua 12 Minuten vor 1400 nach Stb ziehen und den Motor mitlaufen lassen müssen. Weil der Wind gedreht hat, gebe ich mein Vorhaben, den Ort Molat auf der gleichnamigen Insel über den ZVERINAČKI KANAL anzusteuern, auf. Jetzt wird auf die vor dem SE-Kap von ZVERINAC liegende kleine Insel SPAREŠNJAK und das dahinter liegende Južni rt zugehalten, um in den TUNSKI KANAL einfahren zu können. Kurz vor der Einfahrt in diesen Kanal, es ist 1440, können wir den Motor ausschalten und nur mit der Genua segeln. 10 Minuten später hat der Wind noch etwas zugelegt und wir rollen das Großsegel aus dem Mast, allerdings nicht ganz und verkleinern die Genua-Segelfläche, wir reffen also. Auch mit der jetzt verkleinerten Segelfläche rauschen wir den TUNSKI KANAL geradezu hinauf. Unsere Freude über das schöne Segeln währt nicht lang, denn um 1520 brauchen wir wieder den Motor. Das Groß wird ein- und die Genua ganz herausgerollt. Das Segeln wäre ja eigentlich ganz schön, wenn nur dieser Wind nicht wäre, denn dieser verlangt unentwegtes Arbeiten.
Kurz vor 1600 laufen wir in die Bucht von Molat ein.
Lučina-Bucht und der Ort Molat

Wenige Minuten vor 1600 laufen wir in die Lučina-Bucht ein und steuern den nun schon gut erkennbaren Fähranleger von Molat an. Dort lege ich um 1615 an, wobei uns ein vom Tagesgeschäft hart geplagter Gemeindearbeiter beim Angeln der Mooring-Sorgleinen mit dem Bootshaken behilflich ist und meint, wir sollten wegen der angeblichen Gefahr einer Bora auch die zweite Mooring verwenden. Allerdings sehe ich für diesen gefürchteten Starkwind keinerlei Anzeichen, schlage aber trotzdem die zweite Muringleine über die Klampe.
Blick vom Fähranleger in Molat hinaus auf die Lučina-Bucht
Lučina-Bucht (Sicht vom Fähranleger)
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Bild links:
Blick vom Fähranleger in Molat hinaus auf die Lučina-Bucht. Das Foto wurde am Morgen des nächsten Tages gemacht.
In Molat ist unsere Grey Panther mit zwei Moorings sicher festgemacht.
In Molat: Grey Panther mit zwei Moorings
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Bild rechts:
In Molat liegen wir mit zwei Achterleinen und zwei Moorings sicher (Foto vom nächsten Morgen).



In Molat: Hafenpromenade
In Molat: Hafenpromenade
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Bild links:
Der Gemeindearbeiter, der uns beim Anlegen geholfen hat, nimmt die Schiffspapiere entgegen und erklärt uns, wo das Hafenbüro zu finden ist. Dort gäbe es auch Duschen und WCs, allerdings werde das Haus um 20 Uhr abgesperrt. Also suchen wir nacheinander schnell die Sanitäranlagen - die sich als sehr sauber erweisen - auf, damit uns die Crew der Segelyacht, die soeben neben uns festgemacht hat, nicht zuvorkommt. Das Hafenbüro selbst ist in einem zwar älteren, aber gut renovierten Gebäude untergebracht. Von unserer Anlegestelle am Fähranleger sind es in Richtung des Ortskerns etwa 200 Meter bis dorthin. Entgegen der Auskunft des Gemeindearbeiters wurde die Haustür des Hafenbüros die Nacht über nicht verschlossen. Wie das in der Hochsaison ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
 
In Molat: Katze in Großaufnahme und dahinter unsere Grey Panther mit Tina
In Molat: Katze in Großaufnahme und dahinter unsere Grey Panther mit Tina
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Bild rechts:
Zu diesem Bild und zu den nächsten Bildern mit dem zentralen Motiv Katze möchte ich kurz anmerken, dass es im Ort Molat von mir grob geschätzt so um die zweitausend Katzen gibt und von etwa der mathematischen Hälfte davon haben Andreas und Tina ein Foto gemacht. Liebe Tina, so sehr ich deine übergroße Liebe zu Tieren jeglicher Art auch verstehe, bitte ich dich doch um Verständnis, dass in diesem Segelbericht nicht alle Katzenfotos gezeigt werden können, zumal es Bilder von allerhand Getier in diesem Bericht bereits zu sehen gibt.

In Molat: Tina streichelt eine Katze
In Molat: Tina streichelt eine Katze
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Bild links:
In Molat: Tina streichelt eine Katze

Am Fähranleger in Molat: Eine Möwe stolziert anmutig dahin
In Molat: eine Möwe stolziert anmutig dahin
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Bild rechts:
Am Fähranleger in Molat gelingt dieses tolle Foto. Als ob sie wüßte, dass sie die Hauptdarstellerin ist, hebt diese Möwe ihr Beinchen und schreitet anmutig dahin.

inneres Hafenbecken von Molat
inneres Hafenbecken von Molat

Das obige Foto sagt ja eigentlich nicht viel aus, außer, dass Thomas gerade vom Duschen kommt. Aber, das Restaurant, in dem wir zu Abend essen werden, verdient eine besondere Erwähnung. Auf dem Bild sieht man es rechts der Bildmitte, es ist das Haus mit der gelben Markise (über dem im Bildvordergrund zu sehenden rostigen Poller).

Das Restaurant in Molat können wir nur empfehlen

Für das sehr gute Abendessen bezahlen wir zwar mit HRK 1.360,00 etwas mehr als im Marina-Restaurant Žut, aber wir bereuen keine Lipa. Der sehr freundliche und aufmerksame Chef des Hauses ist zwar zunächst im Hinblick auf den mit Wolken verhangenen Himmel und den unangenehmen Wind etwas skeptisch, als wir auf der geräumigen Terrasse und nicht im Inneren seines Lokals Platz nehmen wollen, respektiert aber unseren Wunsch und deckt ohne zu zögern draußen den Tisch. Die Getränke- und Essensbestellung läuft so ab, wie man es sich als hungriger und durstiger Gast vorstellt, also schnell und trotzdem mit guter Beratung. Den Fischessern unter uns wird eine Auswahl frischen Meeresgetiers gezeigt. Wir bestellen einen großen, für zwei Personen vollkommen ausreichenden Fisch und eine kleinere Dorade. Vor- und Zubereitung erfolgen auf typisch kroatische Art, wie wir es gern haben: die Haut wird etwas eingeschnitten, in die Einschnitte kommen Salz, Pfeffer, Petersilie und Knoblauch und dann wird der Fisch vorsichtig auf dem Grill gegart. Auch für diejenigen unter uns, die auf Fisch nicht so sehr abfahren, gibt es genügend Alternativen. Auf die Getränke und die Vorspeisen, darunter eine in einer großen Schüssel servierte feine Tomatensuppe, von der wir alle hätten nehmen können, müssen wir nicht lang warten, alles wird schnell und perfekt serviert. Jedem von uns schmeckt es ausgezeichnet und auch Tinas frisch zubereitetes vegetarisches Gericht mundet ihr sehr. Als Nachspeise hätten manche gern einen Pala(s)tschinken verdrückt, dieser hatte aber gerade Ausgang. Stattdessen wird uns eine selbst zubereitete Panna cotta auf einem Fruchtspiegel angeboten, die den Schmerz über den ausgegangenen Pfannkuchen mehr als lindert. Zum Abschluss gibt es noch ein paar starke Espressi (oder wie der Plural heißt) und wer will, erhält auf Kosten des Hauses noch einen mehr oder weniger leckeren Schnaps mit eingelegten Kräutern, den - welch Wunder - alle wollen. Total zufrieden gehen wir nach diesem gelungenen Abendessen den kurzen Weg zurück auf unsere Grey Panther.

Ein Ereignis dämpft so manche Stimmung

Unsere Grey Panther ist auch mit einem Fernsehgerät ausgestattet. Bei der Schiffsübergabe wurde uns gesagt, wir hätten in jedem Hafen guten Empfang. Das wollen wir doch einmal nach diesem besonders guten Abendessen ausprobieren und Caro freut sich schon auf einen mit einem Frauenfilm untermalten Bordabend. Doch es sind ja auch drei Männer an Bord und damit ergibt sich, was die Stimmenanzahl für die Wahl des Fernsehprogramms betrifft, ein Patt. Zufällig trifft es sich, dass heute das im kroatischen Fernsehen übertragene Champions League-Spiel FC Barcelona gegen den FC Bayern stattfindet. Ein Teil der männlichen Belegschaft, genau gesagt sind es 2 Crewmitglieder und der Skipper, wären nicht abgeneigt, das Spiel anzusehen. Tina und Angelika sagen nichts, doch Caro will auf einmal nur so durch die Programme zappen, um zu sehen, was das kroatische Fernsehen so bietet. Da muss ich als Skipper einschreiten, denn die Sicherheit der Mannschaft hat absoluten Vorrang, auch wenn das Schiff im Hafen fest vertäut ist. Und die Sicherheit sehe ich als gefährdet an, wenn die Leute am nächsten Tag nicht konzentriert ihren seemännischen (die Betonung liegt hier auf mann) Verpflichtungen nachkommen können, weil sie in Gedanken bei dem nicht gesehenen Fußballspiel sind. Also mache ich von meinem Recht Gebrauch, dass bei Stimmengleichheit die Stimme des Kapitäns doppelt zählt und das Spiel läuft im Fernsehen. Der FC Bayern spielt heute nicht gut und die vom Nachbarschiff laut zu vernehmende Banjo- und Klarinettenmusik stört etwas, aber nicht so sehr, wie ein gewisser Herr Lionel Messi, der in der 77. und 80. Minute doppelt zuschlägt. Bis dahin konnte der FC Bayern seinen von Manuel Neuer bewachten Kasten sauber halten. Am Schluss muss auch noch Neymar sein Können unter Beweis stellen, damit der Endstand 3:0 für Barcelona heißt. Jetzt gerate ich auch noch etwas mit meinem Sohn Andreas aneinander, weil wir ja eigentlich beide Anhänger vom TSV 1860 München sind und Andreas für die Niederlage vom FC Bayern nur ein hämisches Grinsen übrig hat. Das kommt davon, wenn man seine Kinder nicht streng genug erzogen hat. Ich will ihn ob seines Ungehorsams morgen zum Reinigen des Unterwasserschiffs verpflichten, aber er sagt, ich solle ihm die Passage im Chartervertrag zeigen, wo solch eine Arbeitsverpflichtung fixiert ist. Wahrscheinlich hat er sich vorher mit den an Bord befindlichen Juristen abgesprochen. Schuld am Ganzen ist aber der TSV 1860 München, denn, wenn dieser Verein in den letzten Jahren nicht so viele Niederlagen erlitten hätte, würde ich mir heute wahrscheinlich auch kein Fußballspiel des FC Bayern München ansehen.

Gute Nacht!

Daten vom 6. Mai 2015
Seemeilen:29,9
Motorbetriebsstunden:4,3

Im nächsten Berichtsteil geht's weiter.

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