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Willkommen auf meinen Segelseiten

Wie ich zum Segelsport gekommen bin

In meiner Jugendzeit wurde ich zwei-, dreimal von Freunden zum Segeln auf dem Ammersee mitgenommen und durfte dabei auch mal kurz an die Pinne. Wie das Segeln funktioniert, haben sie mir nicht erklärt, aber es hat mir viel Spaß gemacht. Monate später mietete ich mir am Ammersee einen Kajütenkreuzer und nahm einen Freund mit auf das Boot. Weder ich noch mein Freund hatten eine Ahnung vom Segeln. Da wir uns schon beim Ablegen ziemlich dämlich angestellt haben, rief uns der Bootsverleiher fragend zu, ob wir denn überhaupt segeln könnten. Doch da waren wir schon ein paar Meter vom Steg entfernt und die Segelbegeisterung hatte mich gepackt.

Erst viele Jahre später meldete ich mich bei der Segelschule Weiß-Blau in München für den A-Schein an. Die Praxisausbildung war in Bernried am Starnberger See bei Sonja und Ed (liebe Sonja, lieber Ed, wenn ihr diese Zeilen jemals lesen solltet, schöne Grüße von mir). Im Sommer 1983 erhielt ich dann nach der praktischen und theoretischen Prüfung den A-Schein, der damals Voraussetzung für die Erlangung des BR-Scheins war.

Diesen BR-Schein habe ich - ebenfalls bei Weiß-Blau - im Juni 1985 gemacht. Ausgangs- und Endpunkt für den praktischen Teil war Portorož (damals in Kroatien) und Wendepunkt war Zadar. Die meisten BR-Schein-Anwärter hatten nicht die notwendigen 300 Seemeilen und deshalb musste diese lange Strecke gefahren werden. Skipper beim Ausbildungs- und Prüfungstörn war der knallharte Klaus Penner, dem ich gerade wegen seiner harten, aber stets zielgerichteten Ausbildung viel zu verdanken habe. Auch an ihn gehen herzliche Grüße. Zeitgleich mit dem Beginn der Ausbildung zur Erlangung des BR-Scheins begann ich mit dem Lernen für den Sportbootführerschein und legte die Prüfung hierfür am Starnberger See mit Erfolg ab.

1986 nahm ich an einem Skippertrainingstörn teil, 1987 und 1988 war ich bei einem anderen Skipper in der Adria mit dabei und ab 1989 habe ich mich getraut, selbst den Chef zu spielen. Es folgten dann beinahe jedes Jahr Segeltörns, zuerst nur mit meinen Freunden, später dann auch mit meiner Familie. Törngebiete waren zumeist die nördliche, mittlere und südliche Adria, jedoch auch das Ionische Meer und die griechische Ägäis (Cykladen).

Im Juni 1997 folgte dann, verbunden mit einem Wechsel zur ebenfalls in München ansäßigen Segelschule «ABC» der Sportseeschifferschein mit praktischer Ausbildung in der «dänischen Südsee» und in der Kieler Bucht. Skipper war der nette und in Anbetracht unserer an den Tag gelegten bayerischen und badischen Eigenarten stets gelassene Erich Roerich. Auch an ihn gehen herzliche Grüße.

Das Allgemeine Sprechfunkzeugnis für UKW erhielt ich im Dezember 1997 ausgehändigt und ein Jahr später habe ich dann gleich die Prüfung für das Allgemeine Betriebszeugnis für Funker mit Erfolg abgelegt, da ich es leid war, wegen der immer neuen Anforderungen im Rahmen der Schiffsfunkerei ewig die Schulbank drücken zu müssen. Ja, die Deutschen lassen sich für ihre Scheine schon etwas einfallen!

Zum Schluss grüße ich alle die mich kennen und ebenso die mit dem Segelsport Verbundenen und wünsche allen Mast- und Schotbruch und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

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Mit Seglergruß

Stefan